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Dieser Rokkaku stellt wohl den derzeitigen Stand der Technik dar. Er ist aus extrem dünnen Stäben hergestellt. Die Querspreizen sind lediglich 3 Millimeter dick. Damit sie das Segel noch aufspannen können, haben sie eine Vorspannung. Diese ist oben geringer als unten, was der Drehfreudigkeit zugute kommt.

Rückansicht mit den gebogenen Stäben
Vorspannung in der Splittnocke und Einfassung im Saum

Wie schon bei der Sicherheitsnadel wurden auch hier Splitnocken verwendet, die eine im Saum umlaufende Schnur fassen. Diese stehten aber fast nicht über, da die Saumschnur genau die Außenkante beschreibt und im ersten Arbeitsgang auf das noch ungeschnittene Tuch genäht wird.

Um die Stäbe nicht zu sehr zu belasten, wird eine Sechs-Punkt-Waage verwendet. Das Original von Thomas “Anatol” Wilgeroth besitzt sogar eine Sieben-Punkt-Waage, um die Kräfte, die auf den Mittelstab entfallen, zu begrenzen. Auf der Seite von Thomas, gibt es den Bauplan.

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Wie erfolgreich dieses Design war, können wir nun in unserer Wohnzimmervitrine ablesen. Dort stehen der Pokal für den ersten Platz von Bebra-Iba genauso wie der Oppa-Revival-Cup von Lünen 2000.